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Mevlana Celalleddin Rumi wurde in der Stadt Balch, damals am nördlichen Rand von Afghanistan, am 30. September 1207 geboren. Nach dem Tod seines Vaters, 1231, wurde Celalleddin zum Professor der Theologie in Konya ernannt. Seine Anhänger gaben ihm den Ehrennamen Mevlana; das „unser Herr“ bedeutet. 

 

Im Jahr 1244 begegnet er dem Wanderderwisch Schems-i Täbris. Diese Begegnung mit dieser geheimnisvollen Persönlichkeit veränderte sein Leben grundlegend. 

Später schrieb Mevlana sein gewaltiges Werk Mesnevi, welches  viele Geschichten beinhaltet, deren Sinn und Zweck jedoch keine Märchenerzählungen sind, sondern hohes spirituelles Wissen enthalten. Mesnevi nimmt in der islamischen Welt nach dem Koran und den Hadith, den dritten Platz ein.

 

Mevlana sagte: „Der Tod wird mein Hochzeitstag sein“, er starb am 17. Dezember 1273. Auf seiner Beerdigung weinten Muslime, Juden; Christen und Andersgläubige. In Mevlanas Augen war die ganze Menschheit es wert, geliebt zu werden. Sie zu lieben war für ihn das Gleiche wie Gott zu lieben.

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